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Akureyri, Mývatn und Goðafoss   Ísafjörður  Stippvisite 2005  
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QuadratBericht

Lavasteine und Schwefelgeruch

Dritte und letzte Station in Island war Akureyri, die Hauptstadt im Norden. Von hier aus fuhr ich zum Mývatn, dem Mückensee. Dieser hat seinen Namen von den zahlreichen Mücken, die aber in den meisten Fällen nicht stechen. Entstanden ist der See als die Lava eines Vulkanausbruchs den Abfluß des Wassers durch Bildung eines natürlichen Staudamms verhinderte. Dabei entstanden auch die Krater ähnlichen Hügel im See, die aber keine Vulkane sind.

Anschließend überquerten wir eine kleine Gebirgskette und gelangten nach Námaskarð, einem Solfataren- und Fumarolengebiet. Die Luft riecht hier sehr stark nach Schwefel, der aus den Erdlöchern emporsteigt. An den zahlreichen Schlammlöchern bilden sich bunte Sinterablagerungen aufgrund des hohen Mineralgehaltes des Ausstoßmaterials.

Das letze Bild zeigt Grímsey, die nördlichste Insel Islands. Hier schneidet zugleich der Polarkreis, was das Schiff durch ein lautes Hupen mit dem Signalhorn verkündete. Ich meine sogar, es hätte ein wenig gerumpelt, als das Schiff über den Polarkreis fuhr... ;-)

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