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 Bericht Plötzlich hat die Landschaft jegliche Struktur verloren und man befindet sich in einer Wüste aus schwarzem Sand. Hier war nur noch schiebend vorwärts zu kommen, denn das Fahrrad sank tief in den Boden ein. Die Piste führte bis an die Eiskante des Vatnajökull heran, die allerdings nicht schön schneeweiß erschien, sondern über und über mit schwarzem Sand bedeckt war. Nach der Sandwüste führt der Weg nun etwas bergauf und über grobe Steine.
Ich schlug den südlichen Teil des Gæsavatnaleið ein, der am am Urðarháls vorbeiführt, einem kleinen aber recht tiefen Krater. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf den Vatnajökull. Sonst aber ist weit und breit nichts außer trostloses Geröll zu sehen.
Am Gæsavatn, einem kleinen See, befindet sich eine kleine grüne Oase. Ein paar Kilometer zuvor hätte man das nie vermutet. Die ideale Gelegenheit, dort das Zelt für die Nacht aufzuschlagen.
Anschließend gelangt man ins eigentliche Sprengisandur-Gebiet. Fast 100 km sind seit der Askja zurückgelegt worden, 99% davon schiebend! Eine Furt, die zu queren war, war auf gut deutsch gesagt die Hölle; mir wären fast buchstäblich die Felle davon geschwommen.
Am Tungnafellsjökull haben mich vor allem die wahnsinnig starken Farbkontraste begeistert, die ich die letzten Tage schwer vermisst hatte.
Nýidalur war dann die erste Hütte nach über 120 km seit der Askja! Aber kaum hatte man Leib und Seele erfrischt, herrschte ein paar Kilometer später wieder die triste Wüstenlandschaft des Sprengisandur vor. Sand und Geröll soweit das Auge reicht.
Die Hütte von Versalir ist leider seit einiger Zeit geschlossen und mit Brettern vernagelt. Damit einhergehend wurde auch die Tankstelle geschlossen. In der Abendsonne kann man die Kerlingarfjöll im Westen erkennen. Am Stausee Þórisvatn ist dann das Ende des Sprengisandur erreicht und die Zivilisation nicht mehr weit. 
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