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 Bericht Der Weg nach Landmannalaugar war von strömendem Regen geprägt. Meine Kleidung war vollkommen durchnäßt, als ich endlich an der kleinen Oase im Fjallabak (=hinter den Bergen) ankam. Ein dünner grüner Grasteppich bedeckt die Berge und bildet starke Farbkontraste zu dem schwarzen Gestein rundrum.
In Landmannalaugar findet man fast alle Farben vor, die die Natur zu bieten hat. Hier blieb ich zwei Tage und nahm natürlich auch ein Bad in der warmen Quelle, der der Ort seinen Namen und seine Popularität verdankt. Eine Tageswanderung führte mich auf den Berg Bláhnúkur, von dem aus man eine gute Aussicht auf die Umgebung hat (wenn nur nicht das Wetter so mieserabel gewesen wäre...).
Ich traf zwei Mädchen aus Berlin, mit denen ich viel Zeit verbrachte (Grüße an Julia und Karen!). Unter anderem gingen wir öfter zum Fjallafang, einem zum Kiosk umgebauten Bus, und tranken Kaffee oder Kakao. Nach zwei Tagen trennten sich unsere Wege leider wieder, denn ihr Urlaub fing gerade erst an und sie wollten weiter nach Höfn, ich dagegen zurück nach ReykjavÃk.
Zum Fahrradfahren hatte ich nach dem Regenwetter, das bis heute andauerte, vorerst keine Lust mehr, also beschloß ich, den Bus zu nehmen. Meine Klamotten waren immer noch nicht richtig getrocknet, obwohl ich die letzten beiden Nächte in der Hütte übernachtet hatte. Ich fuhr erstmal bis Selfoss und von da aus am nächsten Tag über Eyrarbakki nach ReykjavÃk.
In der Hauptstadt ließ ich es mir noch drei Tage lang richtig gut gehen, inklusiv Kinobesuch und Schwimmbad natürlich, bis ich schließlich den Heimflug antrat. 
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