Änderungen  Neuigkeiten  Suchen  Übersicht  Gästebuch  Kontaktformular  Impressum  
Island Flagge  NAVIGATION 
Wissenswertes
Inselumrundung 1999
Silvester 1999 / 2000
Sprengisandur 2003
Stippvisite 2005
Laugavegur 2006
Landmannalaugar
Hrafntinnusker
Hvanngil
Botnar (Emstrur)
Þórsmörk
Skógar
Reiseinformationen
Landkarten
Panoramabilder
Links
Island Flagge  SUCHEN 
Suchbegriff
Erweiterte Suche
Vorbereitungen in Landmannalaugar     Laugavegur 2006  Hrafntinnusker
QuadratFotogalerie



   1  2  3   Pfeil rechts
Nach oben


QuadratBericht

20. August 2006 – 1. Tag Landmannalaugar

Es ist 6 Uhr, oh Gott, ist das früh. Es hat in der Nacht eine Wetteränderung gegeben und so liegt ziemlich viel Feuchtigkeit auf dem Zelt. Tja, da müssen wir es halt naß einpacken. Um 7:15 Uhr sind wir schließlich fertig, alles ist eingepackt und nun geht’s los. Der Shuttle-Bus wartet schon und pünktlich um halb acht geht’s dann los. Am Bus-Terminal müssen wir noch schnell unsere Tickets kaufen, aber es bleibt genug Zeit für eine Tasse Kakao bevor es zum Einsteigen geht. Der Bus sieht älter aus, dafür macht er aber den Eindruck, als könnte er das Ziel über die unwegsamen Straßen erreichen.

Wir sind total aufgeregt, aber noch etwas müde und so schlafe ich den 1. Teil der Strecke. Nach einer kleinen Pause machen wir ein kleines Frühstück im Bus. Bis jetzt führt die Strecke noch über gut ausgebaute Straßen. Doch nach dem nächsten Halt an einer Tankstelle geht es dann endlich Richtung Hochland und die Straßen werden zunehmend holpriger. Das Wetter überrascht uns mit strahlendem Sonnenschein und so haben wir die Gelegenheit, bei zwei kurzen Fotostopps auf der Strecke den Hekla und kurz vorm Ziel den schön gelegenen Frostaðavatn zu genießen. Schließlich sind wir gegen ein Uhr mittags am Ziel. Wir suchen uns gleich einen Zeltplatz, denn hier in Landmannalaugar ist der Untergrund etwas steinig und daher sind gute Zeltplätze rar. Während ich uns anmelde und die Gebühr bezahle, lassen wir die Plane, die unter das Zelt kommt, trocknen, um das Zelt dann fertig aufzubauen. Nach einem kurzen Picknick entschließen wir uns, das schöne Wetter zum Wandern zu nutzen. Als Tour haben wir uns den Bláhnúkur ausgesucht, die höchste Erhebung hier in der Nähe.

Noch weiß ich nicht, worauf ich mich eingelassen habe, aber die ersten Steigungen machen schnell klar, dass das kein Spaziergang wird. Also schnaufe ich erst einmal weiter den zunehmend schmaler und steiler werdenden Weg hinauf. Einzig und allein das Wissen um den tollen Rund-um-Blick, insbesondere bei der klaren Weitsicht heute, lassen mich durchhalten und schließlich oben angekommen, kann ich nur sagen: Oh ja, das hat sich gelohnt! Bis zu den mehrere 100 km entfernten Gletscherregionen kann man sehen und diesmal haben wir auch an das große Objektiv gedacht. Wir legen einen 30-minütigen Foto- und Picknick-Stopp ein und genießen noch etwas die Aussicht, dann machen wir uns an den Abstieg.

Wir steigen auf der anderen Seite des Berges hinab und gehen zurück durch die Grænagil-Schlucht. Aber auch hier haben wir uns wieder verschätzt; wir haben uns für den kürzeren und dafür reichlich steileren Weg ins Tal entschieden und deshalb bin ich heute nicht zum ersten Mal froh, daß wir Wanderstöcke mitgenommen haben. Schließlich sind wir unten in der Schlucht angekommen, aber damit sind wir noch nicht am Ende: Wir sind uns etwas uneinig über den Weg und müssen daher nach etwa 100 m doch noch einmal umkehren, um doch den Weg durch die Laugahraun zu nehmen, ein Labyrinth von Lavasteinen. Ein Schild zu einem Aussichtspunk läßt uns wieder einen etwas unangenehmen Weg einschlagen, aber schließlich sind wir heil, ohne Schrammen und Blasen von unserer Wanderung zurück. Die letzten Meter durch die Schlucht sind kein Problem mehr und dann sehen wir auch schon den Zeltplatz.

Jetzt sind wir hungrig, aber es ist noch etwas früh, also entschließen wir uns, erst ein wenig auszuruhen und dann zu kochen. Leider bin ich etwas k.o. von der unermüdlich scheinenden Sonne und würde am liebsten sofort schlafen gehen, aber ich döse nur 20 min. Nachdem wir dann etwas zu Essen gekocht und noch etwas Musik gehört haben, genießen wir gemeinsam den Sonnenuntergang und entschließen uns, gegen 22:00 Uhr in die Schlafsäcke zu krabbeln.

Nach oben


21. August 2006 – 2. Tag Landmannalaugar

Kurz nach neun Uhr stehen wir auf; leider ist das Wetter nicht so schön, aber trocken. Wir haben uns für eine Rundwanderung um den Frostaðavatn entschieden. Leider ist der Wanderweg aus Naturschutzgründen geändert worden und so suchen wir uns den Weg über den Suðurnámur zum See. Es geht wieder ziemlich steil hinauf, aber die Aussicht ist super. Schließlich müssen wir beim Abstieg wieder einen schwierigen Abhang meistern. Auch unten müssen wir uns zwischen dem Lavagestein einen Weg suchen, doch schließlich gelangen wir an den See. Das Wetter hält sich und so beginnen wir unsere Rundwanderung.

Der zunehmend verschwindende Wanderweg läßt uns zweifeln, ob wir auf dem richtigen Weg sind, also beratschlagen wir bei einem Picknick am Rande des Lavaausläufers Dómadalshraun, wie wir weiter laufen sollen. Da unsere Karte den Weg durch das Lavafeld weist und wir auch Fußspuren finden, gehen wir weiter. Wieder einmal verschwindet der Wanderweg und läßt uns kleinere Umwege laufen. Aber schließlich finden wir den Weg zurück zum See und die auf der Karte eingezeichnete Piste, der wir folgen. Nach einigen 100 m finden wir auch wieder offizielle Wanderschilder. Es sind die letzten Meter in direkter Nähe zum See, bevor wir auf der Straße nach Landmannalaugar die letzten 4 km zurück zum Zeltplatz gehen.

Um halb vier Uhr sind wir schließlich am Zelt und beschließen, kurz den Kiosk zu besuchen, um „Schoki“ zu kaufen. Danach gehen wir hier in der heißen Quelle baden. Oh, tut das gut!

Wir treffen ein paar bekannte Gesichter – Peter vom Islandreiseforum – und Gernot geht eine Weile hinüber. Da sich der Himmel gegen Abend zuzieht, entschließen wir uns, schon kurz vor sechs Essen zu kochen. Wir wollen ja nicht, dass uns später der Regen überrascht. Nach dem Essen liegen wir satt und ein wenig faul im Zelt und denken an Morgen: Dann geht es los, dann startet unsere Wanderung über den Laugavegur.

 

Fortsetzung

Nach oben


DreieckBewertung für diese Seite

  (3 Bewertungen)
  


    Laugavegur 2006  Hrafntinnusker
Island Flagge  NEUIGKEITENRSS

Keine Neuigkeiten innerhalb der letzten 14 Tage!

Island Flagge  WETTER 
Diese Seiten wurden erstellt mit:
Typo3 Logo

Valid CSSValid XHTML 1.0 Transitional